Die Großostheimer auf der Oiden Wiesn

„Genau so muss Blasmusik klingen! Was die Großostheimer Musikerinnen und Musiker hier auf der Oiden Wiesn gezeigt haben, ist Brauchtum, Tradition und Bayern – und zwar in seiner schönsten Form!“, schwärmte ein Münchner Liebhaber der Blasmusik nach dem Auftritt im Museumszelt. Am Mittwoch, einen Tag vor dem Tag der Deutschen Einheit, hat die Kapelle die Bühne erobert – mit einer Energie und Begeisterung, die jedem bayerischen Bierzelt zur Ehre gereicht! Die „Oide Wiesn“ im südlichen Teil der Theresienwiese – heuer bereits zum zehnten Mal als besonderes Herzstück des Oktoberfests gefeiert – ist längst nicht mehr nur eine nostalgische Ergänzung. Sie ist ein lebendiges Denkmal bayerischer Kultur und ein Magnet für alle, die echte Tradition spüren wollen. Von nostalgischen Karussells über echte Volksfeststimmung bis hin zu urigen Festzelten, in denen das Brauchtum lebendig wird – hier wird die bayerische Seele zelebriert.

Und mittendrin: die Großostheimer! Von traditionellen Märschen über zünftige Polkas bis hin zu g’schmeidigen Walzern – sie haben den perfekten Mix gefunden, um das Publikum von Anfang an zu begeistern. Da wurde mitgeklatscht, geschunkelt und der Maßkrug immer wieder freudig in die Höhe gestemmt. Fünf Stunden lang spielten sie mit einer Spielfreude, die sich direkt auf die Besucher übertrug. „So muss Blasmusik sein – die kommt direkt ins Herz!“, lobte ein Münchner Stammgast den Dirigenten Christian Schreck und sein Ensemble.

Am Ende waren sich alle einig: Die Oide Wiesn zeigt eindrucksvoll, dass Tradition alles andere als verstaubt ist – sie ist lebendig, kraftvoll und zeitlos! Deshalb gehört sie nicht nur fest ins Programm des Oktoberfests, sondern auch in jede echte bayerische Festveranstaltung. Umso schöner war es, dass die Großostheimer bereits eine mündliche Anfrage bekommen haben, ob sie auch im nächsten Jahr wieder dabei sein möchten.

Und so könnte es bald wieder heißen: „Auf Wiederseh’n und bis nächstes Jahr, wenn’s wieder heißt: ‚Oans, zwoa, drei – Großostheim dabei!‘“

Quelle: Musikfreunde Großostheim